Zum 01.10.2015 wurde das Amt für Integration in das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration (ehemals Stadtjugendamt) eingegliedert.

Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist die Integration der dauerhaft in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Anstrengungen nicht nur auf staatlicher Seite, sondern auf sämtlichen gesellschaftlichen Ebenen erfordert. Jede Bürgerin und jeder Bürger steht mit in der Verantwortung dafür, wie wir in Bayreuth miteinander leben.

Seit Oktober 2015 gibt es in der Stadt Bayreuth keinen Integrationsbeauftragten mehr. Bayreuth hat einen Integrationsbeirat bekommen.

Es ist das Ziel der Stadt Bayreuth, allen Neubürgern eine gleichberechtigte Teilhabe am beruflichen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialen Leben zu garantieren und das friedliche Miteinander zu sichern. Den Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund stehen hierfür zahlreiche Angebote der Hilfestellung und der Beratung sowie integrationsfördernde Maßnahmen zur Verfügung.

Schwerpunkte der städtischen Integrationspolitik sind

  • die Steigerung der Integrationsbereitschaft
  • die Förderung der schnellen und erfolgreichen Integration
  • die Akzeptanzsteigerung bei der einheimischen Bevölkerung
  • die Mitwirkung möglichst vieler Bürger am Integrationsprozess

Die Stadt Bayreuth möchte, dass Migrantinnen und Migranten sich so schnell wie möglich in die Gesellschaft einleben und sich hier wohlfühlen! Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Welcome-Seite.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verweist auf die "Ankommen-App".

Vom 24.09. bis 30.09.2017 fanden wieder die interkulturellen Wochen mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm statt. 

Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien werden ganz bewusst in die Veranstaltungspalette des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Integration - wie etwa die Ferienprogramme oder die Kinderspielstadt "Mini Bayreuth" - einbezogen. Über den Stadtjugendring und darin organisierte Verbände und Vereine wird in gesonderten Informationsveranstaltungen dieses breite Angebot vorgestellt.

Mehr Informationen hierzu finden Sie bei den Offenen Jugendeinrichtungen und dem Stadtjugendring.

Die Stadt Bayreuth unterstützt in Form von Zuschüssen seit Jahren gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte, insbesondere durch das Bundesprogramm Demokratie leben. Der Aufbau und die Pflege kommunaler Netzwerke ist dabei für die Stadt oberstes Gebot.

Gute Sprachkenntnisse sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration, für schulischen Erfolg, die berufliche Qualifikation und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Und sie sind Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.

In Zeiten der Globalisierung und angesichts des demografischen Wandels ist das Beherrschen mehrerer Sprachen und die interkulturelle Kompetenz heute wichtiger denn je. Deshalb gibt es auch in der Stadt Bayreuth Angebote der Mehrsprachigkeit, die weiter ausgebaut werden müssen.

Nähere Informationen:

Stadt Bayreuth
Amt für Kinder, Jugend, Familie
und Integration
Rathaus II
Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Marion Schriefer
  0921 25-1119
 marion.schrieferstadt.bayreuth.de 

Förderung der außerschulischen Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung (AH)

Die deutsche Sprache ist die wichtigste Grundlage, um sich sozial, gesellschaftlich und beruflich zu integrieren. Junge Menschen mit Migrationshintergrund an bayerischen Grund- und Mittelschulen, die die Voraussetzungen für den Besuch einer Deutschförderklasse oder Übergangsklasse erfüllen, können daher zusätzlich eine außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung erhalten.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration fördert mit AMS seit 01.08.2014 die sprachliche Integration von rechtmäßig und dauerhaft in Bayern lebenden schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie ergänzt die bereits bestehenden schulischen Sprachfördermaßnahmen, wenn ein weiterer Bedarf an Deutschförderung notwendig ist und von der Schule bestätigt wird.

Die Förderung erfolgt jeweils für ein Schuljahr; eine Verlängerung ist während der gesamten Grundschulzeit und einmalig bei Besuch der Mittelschule möglich.

Voraussetzung für eine Förderung:

  • rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt in Bayern
  • Besuch einer Deutschförderklasse oder Übergangsklasse an einer bayerischen Grund- oder Mittelschule (bzw. Erfüllung der Voraussetzungen zum Besuch einer Deutschförder- oder Übergangsklasse)
  • Bestehen eines über die schulische Förderung hinausgehenden Bedarfs an Deutschförderung  (Bestätigung durch die Schule erforderlich)
  • Zugehörigkeit zur Zielgruppe, d.h.
       - Deutsche/r mit mindestens einem nichtdeutschsprachigen Elternteil
       - Spätaussiedler/in bzw. dessen/deren Ehepartner/in oder Abkömmling
       - jüdische/r Emigrant/in bzw. Kontingentflüchtling oder dessen/deren Ehepartner/in oder
         Abkömmling
       - Unionsbürger/in (EU-Staatsangehörige)
       - Bürger/in eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraumes
       - anerkannte/r Asylberechtigte/r
       - sonstige Ausländer/innen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel

Förderhinweise, Antragsformulare und weitere Formulare:


Nähere Informationen:

Stadt Bayreuth
Amt für Kinder, Jugend, Familie
und Integration
Rathaus II
Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

"Beruflich Anerkannt?" Talentscouts für Flüchtlinge

Ein Projekt von MigraNet und AGABY e.V. (Arbeitsgemeinschaft der Ausländer, Migranten – und Integrationsbeiräte Bayerns)

Im März 2016 hat AGABY das Projekt „Beruflich anerkannt?!“ erweitert. Vier Talentscouts unterstützen Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Talentscouts sind mobil, um Flüchtlinge auch in den Unterkünften informieren zu können. Die Büros sind an fünf Standorten in Bayern beim jeweiligen Integrationsbeirat angesiedelt. Ab 20. April 2016 auch hier in Bayreuth.

Sprechstunden von „Beruflich Anerkannt?!“ finden im Büro des Beratungs- und Servicepunkts Altstadt, Menzelplatz 8, 95447 Bayreuth, statt.

Beratung durch Frau Frau Souzan Nicholson, souzan.nicholsonagaby.de, Tel. 0173-720 2271. Termin nach telefonischer Absprache.

Das Hauptziel der Beratungen ist die qualifikationsadäquate Integration in den Arbeitsmarkt, auch wenn die benötigten Dokumente und Zeugnisse nicht mehr verfügbar sind. Frau Nicholson wird im Hinblick der Anerkennung beraten bzw. Kontakt zu den Anerkennungsberatungsstellen herstellen. Bei fehlenden Unterlagen wird eine Laufbahnberatung durchgeführt. Die Ratsuchenden können in die relevanten MigraNet-Qualifizierungsmaßnahmen weitergeleitet werden.
 
MigraNet - das IQ Netzwerk Bayern ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit finanziert.

Hierzu finden Sie hier die Pressemitteilung mit näheren Informationen. 


Migrantinnen in Bayern - kompetent auf dem Arbeitsmarkt

Frauen mit Migrationshintergrund bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen ist das Ziel des neuen MigraNet-Projekts in Bayreuth. Mit dem Aufbau eines Migrantinnen-Netzwerks soll der Austausch gefördert und zugleich ein Unterstützer-Netzwerk aufgebaut werden, das den Start in den Beruf erleichtert.

Im Rahmen des MigraNet Projekts „Migrantinnen in Bayern – Kompetent auf dem Arbeitsmarkt“ werden Frauen mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt durch lokale und überregionale bedarfsorientierte Angebote zu Fach- und Arbeitsmarktthemen gestärkt.

Für die Beratung, Begleitung und Unterstützung steht die Koordinatorin Claudia Sánchez-Wolf, claudia-sanchez-wolfmigrantinnen-bayern.de,  0157 7631 2422 zur Verfügung.

Unterstützt wird das Migrantinnen-Netzwerk Bayern dabei vom Fachkräftemanager der Wirtschaftsförderung, der Stadtbibliothek und weiteren städtischen Ämtern.

 

 

Sport ist Gesundheitsförderung für Menschen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft. Im Sport, insbesondere im Vereinssport, steckt ein großes Integrationspotential. Er vermittelt Werte wie Teamgeist, Fairplay und gegenseitige Wertschätzung.

Der Einstieg in die sportliche Integration der Migranten wird in der Stadt Bayreuth u.a. durch das Sportförderprojekt "BIG" gefördert. Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg hat die 2. Auflage der Broschüre "Sport und Flüchtlinge" herausgebracht.

Die Stadt Bayreuth ist – wie das Regionalmanagement für Stadt und Landkreis, der Landkreis Bayreuth und weitere Kommunen der Region – der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten und unterstützt deren Ziele:

  • den Widerstand gegen rechtsextremistische Aktivitäten zu stärken und möglichst viele Menschen bei aktuellen Anlässen zu mobilisieren;
  • eine offensive öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus zu fördern;
  • die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu intensivieren;
  • den Austausch von Erfahrungen, Informationen und „best-practice“-Beispielen durch regelmäßige Tagungen und durch eine Website zu unterstützen;
  • regionale und überregionale Aktionen gegen Rechtsextremismus zu organisieren und zu koordinieren;
  • bisher noch nicht betroffene Städte und Gemeinden zu sensibilisieren und für eine Mitwirkung in der Allianz zu gewinnen.

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Stadt Bayreuth hat sich 2011 erstmals an den bundesweit stattfindenden „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ beteiligt. Mit der interessanten Veranstaltungsreihe hat die Stadt vor Ort wichtige Zeichen für eine weltoffene und demokratische Gesellschaft gesetzt.   

Gastroinitiative: „Kein Platz für Rassismus! Wir zeigen Zivilcourage“

Die Stadt Bayreuth will Bayreuther Gastronomen dafür gewinnen, keine Räume an rechtsextreme Gruppierungen zu vermieten.

Weitere Informationen: 
 
Menschenrechte Nürnberg  
Handlungsprogramm 

Stadt Bayreuth
Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration
Rathaus II
Dr. Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Marion Schriefer
 0921 25-1119
 marion.schrieferstadt.bayreuth.de

Aktiv gegen Vorurteile

Die "Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg" als Fachinstitution beteiligt sich an dem Medienprojekt "Aktiv gegen Vorurteile".

Details zum Projekt entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Website des Projekts:
http://www.aktiv-gegen-vorurteile.de/#startseite.

Wir möchten heute alle Mitglieder dazu einladen, sich an diesem lange geplanten Projekt zu beteiligen! Sie können das in unterschiedlicher Weise tun:

  1. Erstellung der Medienprodukte: Für Jugend- oder Schulgruppen Ihrer Organisation gibt es die Möglichkeit, unterstützt von den Medienpädagog*innen von JFF bzw. Parabol ein Medienprodukt zu erstellen. Die medienpädagogische Begleitung ist durch das Projekt finanziert! Sie müssten nur eine Gruppe für ca. 3 Tage/ein Wochenende und entsprechende Räumlichkeiten bei Ihnen vor Ort (zum Beispiel ein bis zwei Gruppenräume) finden – Fachleute kommen dann gerne zu Ihnen und erstellen mit Ihrer Jugend- oder Schülergruppe Videos oder Audioclips. Es besteht auch die Möglichkeit, die Clips in den Studioräumen des Medienzentrum München (www.medienzentrum-muc.de) oder des Medienzentrum Parabol (www.parabol.de), zu produzieren.
  2. Verbreitung der Medienprodukte: Für die anschließende Verbreitung der Videos und Audios suchen wir noch mediale Plattformen! Wir werden zwar versuchen, so viele Distributionskanäle wie nur möglich zu erschließen, aber durch Ihre Unterstützung können wir das noch wesentlich besser. Bitte teilen Sie uns mit, welche Organisation oder Person ihre Homepage oder ihren Facebook-Auftritt zur Verfügung stellt. Sie erhalten dann wöchentlich ein Medienprodukt so aufbereitet, dass Sie es ohne besonderen Aufwand in Ihren Medien platzieren können. Dankenswerter Weise hat Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, bereits zugesagt, dass wir seinen Facebook-Auftritt dafür nutzen können!
  3. Erstellung von pädagogischen Begleitmaterialien: Ein zusätzliches Produkt, das wir erstellen wollen sind unter Umständen pädagogische Begleitmaterialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Hier suchen wir noch nach Akteuren, die Interesse an der Mitarbeit haben.
     
    Bei all Ihren Rückmeldungen in Bezug auf Ihr Mitwirken wenden Sie sich bitte per Mail an Frau Elke Michaelis (elke.michaelisjff.de) vom Medienzentrum München (des JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis).

Internationale Wochen gegen Rassismus

Veranstaltungen und Aktionen in Bayreuth – Besuch der deutschen Degenfechterin und Vize-Europameisterin Alexandra Ndolo

Unter dem Motto „Zusammen gegen Rassismus – 100 Prozent Menschenwürde” finden in Bayreuth ab Montag, 12. März, die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Der Integrationsbeirat der Stadt und zahlreiche engagierte Institutionen, Organisationen und Vereine haben dazu ein interessantes Programm zusammengestellt. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus dauern bis 9. April.

Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr eine Bayreuther Delegation an der bundesweiten Eröffnungsfeier der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Dresden. Dazu fährt der Integrationsbeirat der Stadt mit einem Bus in die sächsische Landeshauptstadt, der um 13 Uhr in der Eduard-Bayerlein-Straße gegenüber dem Arvena-Hotel abfährt. Es sind noch einige Plätze frei, Anmeldungen sind bis noch Freitag, 9. März, 12 Uhr, telefonisch unter 0921 251119 möglich. Der Bayreuther Zamirchor wirkt am musikalischen Rahmenprogramm der Veranstaltung mit.

Bilder von der Eröffnungsfeier werden beim Vernetzungstreffen der Fachstellen für Integration der kreisfreien Städte Bayerns am Mittwoch, 14. März, ab 14.30 Uhr, im Neuen Rathaus (12. OG), Luitpoldplatz 13, gezeigt. Dort wird zudem das Projekt Schoko e. V. vorgestellt.

Der Verein Schoko ist Träger des Jugendforums im Bundesförderprogramm “Demokratie leben!” und wirbt mit Blick auf die bayerischen Landtagswahlen für die Beteiligung an der Aktion „Wer Demokratie wählt keine Rassisten“. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, der auch die Stadt Bayreuth angehört.

Beitrag der Kirchen und Religionsgemeinschaften

Bayreuths Kirchen und Religionsgemeinschaften bringen sich ebenfalls bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein. Jeweils mittwochs, um 19 Uhr, findet ein Friedensgebet für alle Menschen, unabhängig von Konfession und Religion, in der Katharina-Bora-Kirche unter Leitung von Dr. Klaus Wührl-Struller (Kirchengemeinde Lutherkirche) statt. Der Integrations-, Kultur- und Bildungsverein Bayreuth lädt am Donnerstag, 15. März, von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, zu einer Führung durch die Moschee in der Friedrich-Puchta-Straße ein. In der Bayreuther Stadtkirche wird am Samstag, 24. März, um 17 Uhr, gemeinsam ein internationaler Gottesdienst in der Stadtkirche gefeiert.

Kundgebung in der Innenstadt

Am Mittwoch, 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, findet um 12.30 Uhr eine Kundgebung in der Richard-Wagner-Straße bei der Funkhaus-Passage statt. Bayreuths Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen und damit ein Zeichen für ein weltoffenes, tolerantes und buntes Bayreuth zu setzen. Selbstgestaltete Bilder können mitgebracht werden, die dann der Stiftung „Menschen in Not“ zugutekommen.

Das Kunstmuseum Bayreuth bietet am Samstag, 17. März, um 14 Uhr, eine russischsprachige Führung durch die aktuelle Ausstellung von Eugen Batz und am Sonntag, 18. März, um 11 Uhr, einen Vortrag zum Thema „Ausgrenzung in Deutschland in den 1930er Jahren“ an.

Im Landratsamt ist ab Montag, 19. März, die Ausstellung des Erzbistums Bamberg „Alle in einem Boot“ mit Karikaturen zu Afrika und Europa zu sehen. Sie kann bis 29. März zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besucht werden.

Meet and Greet mit Alexandra Ndolo

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe ist ein Besuch der Degenfechterin Alexandra Ndolo aus Köln in der Sporthalle des Graf-Münster-Gymnasiums geplant. Die als Tochter einer polnischen Mutter und eines kenianischen Vaters in Bayreuth geborene Sportlerin ist Vize-Europameisterin, Nummer eins der Deutschen Rangliste und Team-Captain der deutschen Damen-Degen-Nationalmannschaft. Ndolo stellt sich und ihren Sport am Montag, 9. April, um 18 Uhr, vor. Einfache Stoßübungen mit der Maske, Handschuh und Degen dürfen ausprobiert werden.

Ein Programmflyer zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus liegt im Neuen Rathaus, Luitpoldpatz 13, sowie im Rathaus II, Dr.-Franz-Straße, aus. Das Programm ist außerdem auf bayreuth.de sowie auf der Homepage der Veranstalter und im deutschlandweiten Kalender der Internationalen Wochen gegen Rassismus  www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/veranstaltungen abrufbar. Für weitere Informationen steht das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration, Telefon 0921 251119, zur Verfügung.

 

 


START-Stipendium für Schüler mit Migrationsgeschichte - Bewerbungen bis 15. März 2018 möglich!

Die START-Stiftung fördert mittels Stipendien seit 15 Jahren nahezu deutschlandweit talentierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte. Im Fokus steht hierbei die Potenzial- und Engagementförderung der Jugendlichen. Nun geht die Ausschreibung für das START-Stipendium in die nächste Runde – dieses Jahr erstmals auch in Bayern!
 
Bewerbungen nehmen wir bis zum 15. März 2018 entgegen und wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen würden, geeignete Bewerber*innen und Multiplikatoren über Ihre Kanäle auf das Programm aufmerksam zu machen.
 
Wen wollen wir erreichen?
Talentierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte aller Schulformen, die…
• Selbst oder deren Mutter bzw. Vater nach Deutschland zugewandert sind;
• Im nächsten Schuljahr die 9. oder 10. Klasse besuchen und noch mindestens drei weitere Jahre            zur Schule gehen werden;
• Interesse an ihrer persönlichen und schulischen Weiterentwicklung haben;
• Hohe soziale Kompetenz aufweisen und Verantwortung für sich und andere übernehmen;
• Offen, beharrlich, kritisch und echte Teamplayer sind.

Was bieten wir den Stipendiat*innen?
Drei Jahre lang begleiten wir die Stipendiat*innen auf ihrem persönlichen und schulischen Weg mit ideeller und finanzieller Förderung:
• Individuelle Beratung und Unterstützung durch START-Betreuer*innen
• Halbjährliche verpflichtende Bildungsseminare, Wahlseminare zu unterschiedlichen Themen sowie regionale Bildungsangebote und Exkursionen;
• Zusätzliche Seminare und Beratungsangebote zur Gestaltung der Bildungsbiographie;
• Ein Netzwerk aus rund 700 Stipendiaten und über 2000 Ehemaligen.
• 1000 Euro Bildungsgeld pro Schuljahr
 
Nähere Informationen finden Sie unter www.start-stiftung.de.

Bei inhaltlichen Rückfragen können Sie sich gerne unter  069 300 388 488 (Mo.-Fr. von 10:00 – 16:00 Uhr) oder stipendiumstart-stiftung.de an unseren Bewerberservice wenden.
 


Verleihung des Bayerischen Integrationspreises 2018 - Bewerbung bis 11. März 2018 möglich


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Netzwerkpartner,

bitte beachten Sie das Schreiben anlässlich der diesjährigen Verleihung des Bayerischen Integrationspreises mit dem Motto „Startklar für Ausbildung und Beruf – Integration in den Arbeitsmarkt“.

Die Weiterleitung der Information an Ihre in Frage kommenden Netzwerkkontakte ist ausdrücklich erwünscht, damit möglichst viele Vereine, Projekte etc. die Möglichkeit haben sich zu bewerben.

Herzlichen Dank.


Vorschläge "Botschafter für Demokratie und Toleranz" gesucht - Einsendeschluss 19. Januar 2018

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt" (BfDT) wurde am Verfassungstag des Jahres 2000 von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet, um die Zivilgesellschaft als bundesweiter Ansprechpartner und aktiver Impulsgeber zu unterstützen.

Jedes Jahr vergibt das BfDT den Preis „Botschafter für Demokratie und Toleranz" an Einzelpersonen oder Initiativen, die in besonders herausragender Weise beispielgebend mit ihrer Arbeit eine demokratische und tolerante Alltagskultur stärken, Zivilcourage zeigen oder in anderer Form in besonderer Weise die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich machen.
Zum 18. Mal werden 2018 mit dem Festakt anlässlich des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai in Berlin bis zu fünf Botschafter/-innen ausgezeichnet werden. Wir suchen Einzelpersonen oder Initiativen, die sich in herausragender Weise

  •  für praktische Demokratie-, Toleranz- und Integrationsförderung (z.B. für eine Willkommens- und Anerkennungskultur),
  • gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. gegen Antiziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit),
  • für Radikalisierungsprävention (z.B. gegen Islamismus und Salafismus)

einsetzen und deshalb bundesweit als Vorbild dienen können. Die Auszeichnung als BfDT-,Botschafter für Demokratie und Toleranz" ist eine bedeutende öffentliche Anerkennung, um zivilgesellschaftliches Engagement für eine demokratische und tolerante Gesellschaft in ganz Deutschland zu würdigen. Sie ist mit einem Geldpreis dotiert.

Um die mit der Auszeichnung beabsichtigte Ausstrahlung auf das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland erreichen zu können, sind wir entscheidend auf Ihre Mithilfe in Form geeigneter Botschaftervorschläge nach den genannten besonderen Kriterien angewiesen. Wir bitten Sie uns diese per Mail bis spätestens zum 19. Januar 2018 an buendnisbpb.de zuzuleiten. Die Nennung des Namens und anderer relevanter Angaben (z.B. Link ins Netz) sowie eine kurze, aussagekräftige Beschreibung aus Ihrer Sicht, warum die Person/ Initiative im Sinne unserer Ausschreibung auszeichnungswürdig ist, genügen.

Vielen Dank bereits vorab für Ihre Unterstützung.

Nähere Informationen unter www.buendnis-toleranz.de.


Regierung von Oberfranken lobt Integrationspreis 2017 aus

Mit dem oberfränkischen Integrationspreis zeichnet die Regierung von Oberfranken Initiativen aus, die sich dafür einsetzen, dass Zuwanderer in der Region Fuß fassen und Einheimische mit fremden Kulturen vertraut gemacht werden. Ziel ist es, die Integration dauerhaft bleibeberechtigter Personen zu fördern. Kommunen, Verbände, Vereine, Selbsthilfegruppen, sonstige Initiativen und Einzelpersonen können sich sowohl bewerben als auch Kandidaten vorschlagen, die in Oberfranken entsprechende Projekte durchführen. Bewerbungsschluss ist am 29. September 2017.

Das vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von 5.000,00 Euro soll auf drei Projekte verteilt werden.

Die Bewerbungsunterlagen mit Darstellung der Aktivitäten können bis Freitag, 29. September, an die Regierung von Oberfranken, Hermann Schuberth (Postfach 11 01 65, 95420 Bayreuth, Tel. 0921/604-1618, E-Mail: hermann.schuberthreg-ofr.bayern.de) gesendet werden. Um eine sachgerechte Auswahlentscheidung treffen zu können, bittet die Regierung von Oberfranken um eine kurze Darstellung der Integrationsprojekte und einige Ausführungen zur Begründung des Vorschlages. Hierzu hilft der im Internet unter http://www.reg-ofr.de/integration abrufbare „Fragebogen zu Integrationsprojekten in Oberfranken“.

(Quelle: Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken)


Einladung zur 1. Sitzung der Vorbereitungstreffen für die Interkulturellen Wochen 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie recht herzlich ein

zur 1. Sitzung der Vorbereitungstreffen für die Interkulturellen Wochen 2017 am Donnerstag, 4. Mai, 15.00 Uhr, Gästeraum (Festspielhaus), 12. Stock, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth.

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung und freuen uns auf Ihr Kommen!

Gerne dürfen Sie die Einladung auch an andere Interessierte weitergeben.

Hier schon mal einige Vorabinformationen im Newsletter.


Einladung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 13. bis 26. März 2017

„In der Zeit vom 13. bis 26. März 2017 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Das Motto lautet wie schon im letzten Jahr „100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“.

Auch in der Stadt Bayreuth sind wieder zahlreiche Akteure und erstmalig der neu geschaffene Integrationsbeirat dem Aufruf der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus  nachgekommen, diese mit Leben zu füllen, und haben mit großem Engagement ein umfangreiches und spannendes Programm gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Beine gestellt.

Den Auftakt bildet  am Mittwoch, 15. März, ein Friedensgebet aller Menschen unabhängig von Konfession und Religion in der Katharina-Bora-Kirche unter Leitung von Dr. Klaus Wührl-Struller (Kirchengemeinde Lutherkirche).

Am Freitag, 17.März, stellt der neue Integrationsbeirat der Stadt Bayreuth mit seinem Vorsitzenden Xhavit Mustafa sich und seine Arbeit mit einem unterhaltsamen und informativen Programm der Öffentlichkeit vor. Nach einem Grußwort der Oberbürgermeisterin und Vorträgen zu den Themen Rassismus und Gewalt treten u. a. die Mustafa Sisters, bekannt aus der Fernsehsendung „Voice of Ger-many 2016“ auf.

Am 21.03.2017, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, findet eine gemeinsame Aktion für ALLE statt, die sich deutlich und öffentlich gegen Rassismus jeglicher Form positionieren wollen. Treffpunkt ist um 12.10 Uhr auf dem Stadtparkett beim Neptunbrunnen. Durch zahlreiche Beteiligung soll deutlich sichtbar gemacht werden, dass hier in Bayreuth kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist. Zum Abschluss folgt passend zum Motto des Tages „Rassismus Ade! Vielfalt Olé“ eine Flamenco-Tanzdarbietung im Rotmaincenter.

Die Stadt Bayreuth führt während der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus die Kampagne „Kein Platz für Rassismus! Wir zeigen Zivilcourage“ durch. Diese Initiative der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, bei der die Stadt Bayreuth Mitglied ist, will bewirken, dass Gruppierungen mit rassistischer und fremdenfeindlicher Gesinnung keine Räume mehr zur Verfügung gestellt werden. Alle Bayreuther Gaststätten- und Hotelbetriebe werden gebeten, sich an der Kampagne zu beteiligen.

Weitere Veranstaltungen  gibt es in der Stadtkirche, der Auferstehungskirche, im Landratsamt Bayreuth, der Altstadtschule, der Schokofabrik, im Richard Wagner Museum, im KOMMunalen Jugendzentrum und im Kunstmuseum.

Die Stadt Bayreuth und der Integrationsbeirat bedanken sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden für das große Engagement und hoffen auf eine große Beteiligung und Resonanz als Beitrag zu einer friedlichen Zukunft ohne Rassismus und Gewalt.

Die Flyer mit den interessanten und abwechslungsreichen Angeboten liegen in beiden Rathäusern auf.
Das Programm ist außerdem ersichtlich auf der Homepage der Veranstalter und im deutschlandweiten Kalender der Internationalen Wochen gegen Rassismus  www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/veranstaltungen.

 

 


Internationale Wochen gegen Rassismus 2017: "100% Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus"

Inzwischen haben wir den Aufruf der Stiftung für die Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 13. bis 26. März 2017 erhalten.

Die neu überarbeitete Website finden Sie unter der gewohnten Adresse www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de.

Die neuen Materialien zu den Aktionswochen 2017 können Sie unter folgenden Links einsehen:
Zum Bestellen: http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/materialien/drucksachen/ 
Als Download: http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/materialien/downloads/ 

Zur besseren Planung finden Sie hier demnächst eine aktuelle Auflistung der Veranstaltungen in Bayreuth, bitte melden Sie uns daher Ihre geplanten Aktionen. Zudem können wir sie so bei unserer Öffentlichkeitsarbeit mit berücksichtigen (Flyer, Pressemitteilung, Internetseite www.familien-in-bayreuth.de).

Für den 20.3.2017, 18.00 Uhr, ist bereits die Ausstellungseröffnung „Glänzende Aussichten – 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ mit Frau Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Landrat Hermann Hübner im Landratsamt Bayreuth, Foyer, geplant. Die Ausstellung ist auch sehr interessant für Schüler.

Bitte denken Sie daran, dass wir seit einiger Zeit auf dem ehemaligem Gelände der Landesgartenschau einen Baum der Integration haben, der gerne in Veranstaltungen  einbezogen werden kann/soll -  soweit das im März vom Wetter her geht.

Da in diesem Jahr zudem das interreligiöse Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ verwirklicht werden soll, bieten sich z. B. auch zu diesem Thema Aktionen an.

Wir hoffen auf rege Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und unterstützen Sie gerne.

Schon jetzt vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement!


Veranstaltungen

28.11.2016, 10.30 Uhr - 16.45 Uhr

2. Deutsch-Ukrainisches "moving seminar"

Vortragsreihe zu Migration und Integration in Europa

Ort: Iwalewa-Haus 

29.11.2016, ab 16.15 Uhr

Öffentliche Abschlussveranstaltung des Projekts

mit Präsentation und Diskussion der Ergebnisse

Ort: Universität Bayreuth, S138, NWIII

Nähere Informationen finden Sie bei der Universität Bayreuth und im Flyer.