Dyskalkulie / Legasthenie / Autismus

Das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration übernimmt in bestimmten Fällen die Kosten für eine Legasthenie- oder Dyskalkulietherapie bzw. autismusspezifische Förderung:

Der Anspruch auf sogenannte Eingliederungshilfe beruht auf § 35a SGB VIII: Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Von einer seelischen Behinderung bedroht im Sinne dieses Buches sind Kinder oder Jugendliche, bei denen eine Beeinträchtigung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration Rathaus II

Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Rilana Hofmann
  0921 25-1645

Jugendgerichtshilfe

Im gesamten Gerichtserfahren gegen einen Jugendlichen (zur Tatzeit 14–17 Jahre) oder Heranwachsenden (18–21 Jahre) muss die Jugendgerichtshilfe vom Jugendgericht beteiligt werden. Die Jugendgerichtshilfe entscheidet jedoch nach ihrem eigenen pflichtgemäßen Ermessen, ob und in welcher Weise sie im Verfahren mitwirkt.

Die Jugendgerichtshilfe berät  junge Straftäter und ihre Familien, nimmt in bestimmten Fällen  an den Gerichtsverhandlungen teil und macht einen Vorschlag für ein mögliches Urteil.

Die Vertreter der Jugendgerichtshilfe bringen unter anderem sozialpädagogische Gesichtspunkte in Strafverfahren vor den Jugendgerichten zur Geltung, indem sie (schriftlich und/oder mündlich) über die Beschuldigten berichten. Ebenfalls prüfen sie aber auch, ob Leistungen der Jugendhilfe eingeleitet werden können/ sollen.

Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration Rathaus II

Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Rilana Hofmann
  0921 25-1645 

Ilsemarie König
  0921 25-1348

Erzieherische Hilfen außerhalb der Familie

Wenn das Familienleben durch das Verhalten des Kindes oder die Überforderung der Eltern so belastet ist, dass eine ambulante Unterstützung nicht mehr ausreicht und/oder das Kind gefährdet wird, kommt eine erzieherische Hilfe außerhalb der Familie in Frage. 

Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung über Tag und Nacht, in einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform soll mit sozialpädagogischen, heilpädagogischen und therapeutischen Methoden Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen Heimat und Geborgenheit in einer Gruppe geben und sie alters- und entwicklungsgemäß fördern. Aufgabe ist es dabei, den jungen Menschen eine lebensorientierte grundlegende Erziehung, Bildung und individuelle Förderung zu sichern sowie Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung auszugleichen. 

Ziel ist die Rückkehr des jungen Menschen in die eigene oder eine andere Familie. Andernfalls wird eine auf längere Zeit angelegte Lebensform angestrebt, um auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. 

Als Grundlage für die Ausgestaltung der Heimerziehung wird mit den Erziehungsberechtigten, den jungen Menschen und den Mitarbeitern der Einrichtung und des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Integration ein Hilfeplan aufgestellt und regelmäßig überprüft.  

Stationäre Hilfemaßnahmen gibt es als

  •  Hilfe zur Erziehung gem. §34 SGB VIII
  •  Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung gem. §35 SGB VIII 
  •  Eingliederungshilfe bei (drohender) psychischer Erkrankung gem. § 35a SGB VIII
  •  Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII
  •  Gemeinsame Wohnformen für alleinerziehende Mütter/Väter mit Kindern (mind. ein Kind 
     unter 6 Jahren) gem. § 19 SGB VIII

Ansprechpartner:

Amt für Kinder, Jugend,
Familie und Integration 
Rathaus II
Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Jürgen Engelhardt
 0921 25-1349
 juergen.engelhardtstadt.bayreuth.de

Andrea Vießmann
 0921 25-1330
 andrea.viessmann@Stadt.Bayreuth.de

Kinder können aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern bleiben. Wenn dies der Fall ist können Sie, je nach Situation für eine bestimmte Zeit, oder auf Dauer in einer Pflegefamilie leben. Die Hilfeform der Pflegefamilie (§ 33 SGB VIII) ist besonders für kleinere Kinder (o – ca. 8 Jahre geeignet). 

Neben den beschriebenen Hilfeformen (zeitl. befristet, auf Dauer angelegt) gibt es noch die Bereitschaftspflegefamilien. Diese werden benötigt um Kinder sofort außerhalb ihrer Herkunftsfamilien unterzubringen. Bereitschaftspflegefamilien nehmen Kinder nur vorübergehend auf, bis deren weitere Perspektive geklärt ist.  

Das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration hat einen Teil der Aufgaben des Pflegekinderwesens auf den Jean-Paul-Verein, Eltern auf Zeit (EaZ) als Kooperationspartner übertragen. 

Als Grundlage für die Ausgestaltung der Hilfe zur Erziehung in Pflegefamilien wird mit den Erziehungsberechtigten, den Kindern (altersabhängig), den Pflegeeltern und den Mitarbeiter/innen des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Integration (Jugendamtes) und des Jean-Paul-Vereins (EaZ) ein Hilfeplan erstellt und regelmäßig überprüft. 

Ansprechpartner für das Pflegekinderwesen: 

Eltern auf Zeit: 

Frau Rochholz
 0921 75723318

Frau Spiegl
 0921 75723319

Frau Pietsch
 0921 757 23 353 

Amt für Kinder, Jugend,
Familie und Integration
Rathaus II
Dr. Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Jürgen Schabdach
  0921 25-1639
  juergen.schabdachstadt.bayreuth.de

Marina Zuber
 0921 25-1657
 marina.zuberstadt.bayreuth.de


Weitere Informationen:

Eltern auf Zeit (Infos für Pflegeelternbewerber und Interessierte):  

http://www.jpv-bayreuth.de/kinder-jugendliche/jugendhilfezentrum/eltern-auf-zeit/

Infobroschüre für Pflegeeltern

Infobroschüre für Pflegeelternbewerber

Pfad für Kinder Bayreuth: 

http://www.pfad-bayreuth.de/ 

Pfad für Kinder Landesverband Bayern: 

http://www.pfad-bayern.de/

Eine Adoption ist für die Herkunftsfamilie wie auch für das Kind und die Adoptivfamilie eine lebensverändernde Entscheidung.

Die Aus­ein­an­der­setzung mit der Adoption begleitet die Beteiligten ein Leben lang. Sie endet nicht mit dem rechtlichen Abschluss des Verfahrens.

Adoptionsvermittlungsstellen sind dafür verantwortlich, abgebende Eltern zu beraten und zu unterstützen.

Sie begleiten den Adoptions­prozess und sind neben der konkreten Vermittlung eines bestimmten Kindes auch für die Auswahl, Vorbereitung und Begleitung geeigneter Adoptiveltern zuständig.

weitere Informationen

Ansprechpartner:

Amt für Kinder, Jugend,
Familie und Integration 
Rathaus II
Dr.-Franz-Straße 6
95445 Bayreuth

Frau Ilsemarie König
 0921 25-1348
 Ilsemarie.koenigstadt.bayreuth.de