Ansprechpartner in Not- und Krisensituationen

Allgemeiner Sozialdienst (ASD) des Jugendamtes

Das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration (Jugendamt) unterstützt Eltern und Erziehungsberechtigte bei der Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. Dabei setzt es auf vorbeugende, familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen.

Hier finden Sie nähere Informationen.


Telefonische Beratung der Psychologischen Beratungsstelle Bayreuth

An alle interessierten Ratsuchenden aus Stadt und Landkreis Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach   

Die Not- und Krisensituation, die aktuell durch den Corona-Virus ausgelöst wurde, macht auch vor unserer Arbeit mit Familien, Kindern, Jugendlichen und anderen Ratsuchenden keinen Halt.

Hier finden Sie den Flyer mit näheren Informationen.


Tipps und Beratung für Eltern und Kinder

Viele Familien stehen derzeit durch Kita- und Schulschließungen vor der Herausforderung, ihre Kinder täglich zuhause zu beschäftigen und bei Laune zu halten, den Lernstoff der Schule zu bewältigen und vielleicht noch gleichzeitig im Homeoffice oder außer Haus zu arbeiten.

Die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes Bayreuth bieten nach wie vor allen Familien telefonisch und per Mail ihre Unterstützung an und nehmen sich Zeit für ihre Anliegen, damit sie gut durch diese Krise kommen.

Tipps und Ideen zur Tagesgestaltung, digitale Bildungsangebote, sowie unsere derzeitigen Kontaktdaten können Sie auf unserer Homepage www.kinderschutzbund-bayreuth.de oder unter Tel. 0921 511 699 abgerufen werden. 


NummergegenKummer - Telefon- und Online-Beratung ab sofort länger erreichbar!

Nummer gegen Kummer e.V. (NgK) ist der Dachverband des größten kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Junge Menschen finden telefonisch am Kinder- und Jugendtelefon  116 111 und online bei der E-Mail-Beratung Rat, Hilfe, Trost und Unterstützung.

Mütter, Väter oder Großeltern und anderen Erziehenden steht mit dem Elterntelefon  0800 – 111 0 550 ebenfalls ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Verfügung.

Das Kinder- und Jugendtelefon, die E-Mail-Beratung und das Elterntelefon sind Angebote von Nummer gegen Kummer e.V. und seinen Mitgliedsorganisationen – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.nummergegenkummer.de.


Frauenhaus Bayreuth

Das Frauenhaus steht Frauen mit und ohne Kindern offen, die physischer und/oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Es bietet Schutz und Hilfe in Form von vorübergehender Wohnmöglichkeit, Krisenintervention, Beratung, Begleitung, Information, praktischer Hilfe und pädagogischer Betreuung der Kinder. Eine Aufnahme ist zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Betroffenen Frauen wird in Einzel- und Gruppengesprächen und durch praktische Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme geholfen.

Träger: Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Bayreuth e.V.

 0921 21116
 Frauenhauscaritas-Bayreuthde
 www.caritas-bayreuth.de
 


Telefonseelsorge Deutschland

Rund um die Uhr sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge erreichbar. Die Beratung erfolgt anonym und ist kostenlos. Neben der Telefonseelsorge, die unter den Nummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar ist, bietet die Telefonseelsorge auch eine Chatseelsorge an: www.telefonseelsorge.de.

Vor vor drei Wochen ist die Telefonseelsorge Deutschland mit ihrem neuen digitalen Angebot der  KrisenKompassApp ans Netz gegangen.

Der KrisenKompass ist eine App, die dank ihrer Funktionsweise eine Art Notfallkoffer für Krisensituationen ist. (Vor allem) jüngere Menschen können sich damit auch ein ganz persönliches Rüstzeug für schlechte Momente zusammenstellen. Es gibt Material für Krisensituationen, besonders auch bei Suizidalität, und direkte Kontaktmöglichkeiten.

Erklärvideos zu dieser App sind unter Youtube zu finden:
https://www.youtube.com/channel/UCmIQp2LO0-_kaESXR_3JOpg.

Beim Träger der Telefonseelsorge handelt es sich um die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche Deutschland.


Muslimisches Seelsorgetelefon MuTeS

Unter der Nummer  030 44 35 09 821 ist das MuTeS an allen Tagen im Jahr erreichbar. Das Team des Muslimischen SeelsorgeTelefons ist ehrenamtlich tätig und berät anonym.

Die Beratungen sind in Deutsch und dienstags auch in Türkisch. Nach Absprachen sind auch Beratungen in andern Sprachen möglich.

Nähere Informationen erhalten sie unter: www.mutes.de.


Hotline des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.)

Die Hotline des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. steht allen Menschen zur Verfügung, die durch die Corona-Pandemie psychisch belastet sind.

Die Hotline  0800 777 22 44 ist täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr zu erreichen. Das Angebot ist kostenlos und anonym. 


Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Das Hilfetelefon richtet sich an Frauen die Gewalt erlebt haben oder erleben. 24 Stunden steht die Nummer  08000 116 016 Frauen aller Nationalitäten offen. Ebenso können sich dort Freunde, Angehörige oder Fachkräfte beraten lassen. Das Angebot ist mehrsprachig, barrierefrei, kostenlos und anonym.

Das Hilfetelefon bietet zudem eine Chatberatung und E-Mail-Beratung auf Deutsch unter www.hilfetelefon.de.

Träger des Hilfetelefons ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.


AVALON Notruf- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt e.V.

Anonyme, vertrauliche, kostenlose Beratung für:

  • Kinder, die sexuell missbraucht werden oder wurden
  • Erwachsene und Jugendliche, die sexuelle Gewalt erleben und erlebt haben, auch wenn diese Erfahrungen schon länger zurückliegen
  • Verwandte, Bekannte, Nahestehende von (möglicherweise) Betroffenen
  • Fachleute, die mit dem Thema sexuelle Gewalt konfrontiert werden
  • Eltern, die am Thema interessiert sind und wissen möchten, wie sie ihre Kinder vor sexueller Gewalt schützen können

Das neue Projekt "Alles Spaß!?" der Beratungs- und Notrufstelle gegen sexuelle Gewalt AVALON will junge Menschen sensibilisieren, dass es Grenzen gibt. Nähere Informationen hier und direkt auf www.avalon-bayreuth.de.

Casselmannstraße 15
95444 Bayreuth

0921 512525
 infoavalon-bayreuthde
 www.avalon-bayreuth.de
 


WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V.

Der WEISSE RING kann u. a. helfen durch:

  • Menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach der Straftat
  • Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht
  • Hilfestellung im Umgang mit weiteren Behörden
  • Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen

Unterstützung bei materiellen Notlagen im Zusammenhang mit der Straftat, u. a. durch:

  • Beratungsschecks für eine frei wählbare anwaltliche sowie eine psychotraumatologische Erstberatung
  • Übernahme weiterer Anwaltskosten, insbesondere zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren zur Durchsetzung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz
  • Finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen
  • Opfer-Telefon 116 006

Die Hilfen erfolgen schnell, vielfältig und direkt. Sie sind nicht an eine Mitgliedschaft gebunden und werden auf jeden Einzelfall individuell abgestimmt. 

Außenstelle Bayreuth (Stadt und Kreis)
Außenstellenleiter: Heinz Petri
Künsbergring 7
95466 Weidenberg

 0151 55164735
 h.petrigmxnet
 www.bayreuth-bayern-nord.weisser-ring.de 
 


Gewaltlos.de

Die Internetberatung www.gewaltlos.de richtet sich an Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen sind.

Der Chat ist rund um die Uhr geöffnet und berät kostenfrei und anonym.

Träger der Internetberatung ist der Verein Gewaltlos.de e. V.

Ihm gehören 34 Vereine des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aus ganz Deutschland an. 


Jetzt kein Kind alleine lassen!

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Hier finden Sie Hilfe. Nähere Informationen finden Sie im Flyer.

 


Bundesweites Notfalltelefon zur Verhinderung von Übergriffen eingerichtet

Haben Sie Angst, dass Sie während der jetzigen Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Ausgangsbeschränkungen in den eigenen vier Wänden gewalttätig werden könnten? Oder Ihnen die Decke auf den Kopf fällt und Sie auf verletzende Gedanken zum Nachteil Ihrer Nächsten kommen könnten? Dann handeln Sie und holen Sie sich Hilfe.


Krisentelefon der Geschwister-Gummi-Stiftung

Um Familien die Möglichkeit zu geben, sich bei Konflikten und Überforderung Hilfe zu holen, hat die Geschwister-Gummi-Stiftung ein Krisentelefon eingerichtet.

Montags bis freitags in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr erhalten Eltern und Kinder telefonische Beratung durch erfahrene Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Unter der Telefonnummer 09221 82 82 82 können Betroffene ab sofort Rat und Hilfe suchen. Egal ob es darum geht, in Krisen Entlastung zu finden, fürsorglich mit sich selbst und den Kindern umzugehen oder schwierige Familienkonflikte ohne Gewalt zu lösen – die Beratung erfolgt vertraulich und auf Wunsch auch anonym. 


Hilfe bei Gewalt

Die weltweite Corona-Krise belastet viele Menschen, körperlich und seelisch. Öfter als sonst kann es in Beziehungen und Familien zu Streit kommen – und manchmal auch zu häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt. Mehrere Anlaufstellen bieten Hilfe bei Gewalt . Sie arbeiten auch während der Pandemie weiter und unterstützen gewaltbetroffene Menschen mit aller Kraft. Damit Konflikte erst gar nicht entstehen, bieten Beratungsstellen Paaren und Familien ihre Unterstützung an.

Auf dieser Website finden Sie alle Infos, Telefonnummern und Links. Außerdem: FAQs rund um Corona und häusliche Gewalt und Tipps, wie Sie Konflikten zu Hause vorbeugen können.


Zuhause nicht sicher?

Bundesfrauenministerin Giffey startet bundesweite Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt 

Rund 26.000 Märkte informieren über Hilfsangebote im Rahmen der Initiative „Stärker als Gewalt“ Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

Aus diesem Grund startet Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey heute die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“: Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. 

Nähere Informationen unter www.staerker-als-gewalt.de


Safer Use

Menschen, die Drogen konsumieren, sind oft besonders durch das Coronavirus gefährdet. Was Drogenkonsument*innen nun beachten und welche Regeln sie einhalten sollten, wurde auf der Internetseite von Condrobs zusammengestellt.