Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Angebote nicht mehr so zur Verfügung stehen, wie wir es gewohnt sind. Dies gilt auch für viele Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere vor Ort. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

  • Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr können Sie sich an die KoKi-Stelle wenden. Sie ist weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar.
  • Die staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen (Landratsamt + Diakonie) sind ebenso weiterhin per Telefon und E-Mail erreichbar.

Hier finden Sie alle Informationen zur KoKi - koordinierende Kinderschutzstelle.

Schwangere Frauen und Eltern von kleinen Kindern haben aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie viele Fragen, die speziell ihren Alltag berühren.

Alle wichtigen Links zu fundierten und verlässlichen Informationen finden Sie auf der neuen Unterseite Corona: Infos & News für Schwangere und Familien, unter anderem zum Thema Gesundheit, zu den Beratungsmöglichkeiten bei persönlichen und familiären Krisen, aber auch zu den finanziellen Unterstützungsleistungen.

In Zeiten des Hebammenmangels ist die Möglichkeit einer aufsuchenden Wochenbettbetreuung oft nicht mehr gegeben, da viele Frauen keine Hebamme mehr finden. Daher hat ein Team aus 8 freiberuflichen Hebammen, die Wochenbettambulanz Bayreuth ins Leben gerufen. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen die Kontakte aktuell gering gehalten werden, dennoch läuft die Ambulanz über Videochat und Telefon.

Nähere Informationen können Sie der Homepage entnehmen.    

Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ des Bundesfamilienministeriums ist unter der Nummer  0800 40 40 020 rund um die Uhr für Schwangere erreichbar.

Qualifizierte Beraterinnen beraten anonym und kostenlos, bei Bedarf auch in 18 Sprachen.

Das Hilfetelefon bietet auch eine kostenlose und anonyme Online-Beratung unter: https://schwanger-und-viele-fragen.de.

Pro familia bietet bei allen Fragen zu Partnerschaft, Familienplanung, Sexualität und Schwangerschaft eine Mail-Beratung an. Die Beratung ist kostenlos und anonym.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.profamilia.de.

Erfahrene Berater*innen bieten über einen geschützten Online-Chat eine kostenlose und anonyme Beratung zu Fragen wie Sexualität, (ungewollte) Schwangerschaft, Partnerschaft, STI und Verhütung, an.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.liebe-lore.de.

Montag 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr und Mittwoch 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr.

Die bke-Onlineberatung für Eltern ist im Internet unter www.bke-elternberatung.de erreichbar. Mails werden werktags innerhalb von 48 Stunden beantwortet. Einzelchats finden über die offene Sprechstunde am Nachmittag und Abend, Gruppen- oder Themenchats zu regelmäßigen Zeiten abends statt.

Das Forum steht allen Eltern rund um die Uhr offen.

Für die Onlineberatung ist eine Registrierung unter Angabe eines Benutzernamens (Nickname) und eines Passworts erforderlich.

Ihr Baby schreit viel, Sie wissen nicht warum und was sie noch tun können?

Hier finden Sie Tipps, was helfen könnte ihr Baby zu beruhigen.

Weitere wichtige Informationen:

Die U-Untersuchungen für Kinder haben eigentlich feste Termine, die Eltern einhalten sollten. Wie der Bundesverband für Kinder- und Jugendärzte e.V. (https://www.kinderaerzte-im-netz.de/vorsorge/) nun bekannt gegeben halt, sollen auf Grund der Corona-Krise diese Termine aber nun teilweise und vorerst befristet bis zum 30. September aufgehoben werden.

In Absprache mit dem Kinderarzt können die Untersuchungen ab der U6 zeitlich nach hinten verschoben werden, um nicht dringende Arztbesuche zu vermeiden.

Die Möglichkeit, die Termine zu verschieben, gilt nicht für die U2 - U5.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19.

Derzeit gibt es keine Hinweise dazu, dass Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter sind als die Bevölkerung.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) hat in einem Informationsblatt alle wichtigen Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge zusammengefasst.